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Altersvorfreude statt Altersvorsorge

Bei Auszahlung einer Lebens- oder Rentenversicherung ist es zu spät, sich über eine magere Rendite zu wundern. Wenn Verbraucher wissen wollen, ob sie ihre private Altersvorsorge richtig gestaltet haben, hilft NOAH.

NOAH wendet sich an Verbraucher mit bestehenden fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherungen, die wissen möchten, ob sie sich beim Kauf für das Bestmögliche entschieden haben.

Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass Renditen, die Ihnen beim Abschluss einer Lebens- oder Rentenversicherung vorgerechnet wurden, durch diverse Kosten erheblich gemindert werden. Die in Vorsorgeprodukten enthaltenden Kosten müssen zwar seit 2008 vom Versicherer ausgewiesen werden, doch ist es Verbrauchern unmöglich, die Renditeminderung nachzuvollziehen oder gar zu berechnen. Denn in Deutschland müssen bis heute laut Vorgabe des Gesetzgebers nur die Kosten der Versicherung, nicht aber alle Kosten der hinterlegten Fonds bzw. Geldanlagen ausgewiesen werden.

Das ändert die Initiative NOAH.

Was ist NOAH?

NOAH hilft Altersvorsorge in Altersvorfreude zu wandeln. Verbraucher sind sich kaum über Einzelheiten ihres Produktes bewusst – insbesondere nicht über zugrunde liegende Kosten.

Wir bieten die wohl derzeit in Deutschland aufschlussreichsten Berichte über Kosten in fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen. Kosten belasten die Ablaufleistung und sind nicht einfach zu berechnen. Es gibt Unterschiede, die erst bei detaillierter Betrachtung in die Berechnung einfließen können. Da jeder Vertrag anders ist, erstellen wir eine ganz individuelle Analyse der Verträge.noah modern

Der einzigartige Kosteneffizienz-Ausweis gibt Verbrauchern Aufschluss darüber, ob ihr Vorsorgevertrag zur oberen Referenzklasse gehört oder nur eine mangelhafte Nettorendite aufgrund von zu hohen Kosten erwirtschaftet.

Mit NOAH ist es uns gelungen, ein Berechnungsmodul zu schaffen, das aus Daten bestehender Versicherungsverträge die Effektivkosten darstellt und einen Ausblick auf die zukünftige Minderung gibt. Wenn es sinnvoll ist, zeigt NOAH auch Alternativprodukte auf, die geringere Kosten beinhalten.

NOAH geht es nicht um die mögliche Rendite des Vorsorgevertrages. NOAH zeigt dem Verbraucher, den Renditeverlust durch die spezifischen Vertragskosten.

Das Ergebnis der Analyse wird dem Verbraucher in verständlicher Weise in Form des NOAH-Berichtes präsentiert. Darin enthalten ist auch der Kosteneffizienz-Ausweis, vergleichbar mit einem Energiepass, für das betreffende Produkt.

Der Kosteneffizienz-Ausweis

Effizienzausweis1

Die durchschnittliche Renten- oder Lebensversicherung hat eine monatliche Sparrate von EUR 200 und läuft über 30 Jahre. Die akkumulierten Kosten über die gesamte Laufzeit belaufen sich in der Regel auf unglaubliche EUR 30.000 ohne Berücksichtigung von Abschlusskosten. Das sind im Schnitt EUR 1.000 pro Jahr bei einer Sparrate von EUR 2.400 per annum.

Das ist unverhältnismäßig.

NOAH verschafft Verbrauchern die Transparenz, die Versicherer nur unter erschwerten Bedingungen zulassen. Transaktions-, Abschluss- und Verwaltungskosten, Ausgabeaufschläge, Fondsguthabenkosten und laufende Fondskosten, auch dargestellt als Gesamtkostenquote TER (Total Expense Ratio) entmündigen die Verbraucher, die sich der Kostenverworrenheit ergeben müssen. Diese Kosten sind Einkünfte der Versicherer.

NOAH entschlüsselt die Kostenstrukturen. Das Ergebnis wird in einer ertragsmindernden Quote dargestellt. Die Berechnung fließt in die Ablaufleistung ein. Diese Quote oder Kennzahl wird auch als Reduction in Yield (kurz RIY) bezeichnet. Diese Minderung der Rendite kann bis zu 4,5%-Punkte pro Jahr ausmachen. Das bedeutet, bei einer Rendite des Fonds von 6% verbleiben dem Kunden lediglich 1,5%-Punkte Zuwachs.

In·i·ti·a·ti̱·ve

Substantiv [die]

  1. 
der Vorgang, dass jemand als Erster aktiv wird und bewirkt, dass etwas geschieht oder begonnen wird
  2. Entschlusskraft

Initiative zur Kostentransparenz

Versicherer sollten vom Handeln der Verbraucher lernen. Die Initiative NOAH fordert Versicherungsgesellschaften zur leicht verständlichen, klaren und transparenten Kostenstrukturen in Vorsorgeprodukten auf. Eine einheitliche Darstellung der Kosten, wie bei einem Effektivzins, in Form der Kennzahl RIY wäre ein Quantensprung im Interesse der Verbraucher. Aber auch die Definition der Berechnung und Darstellung hat bundesweit einheitlich unter den Versicherern zu erfolgen.

Sicherlich werden sich Gesellschaften nicht freiwillig zur völligen Transparenz berufen. Aber der Willen der Verbraucher kann den notwendigen Druck zu handeln fördern. Verbraucher, die kostengünstige, transparente Produkte bei Mitbewerbern abschließen oder in solche Verträge wechseln, werden mit ihren Entscheidungen die übrigen Gesellschaften auf den verbraucherfreundlichen Pfad bringen. Die Versicherer werden vom Verhalten der Verbraucher lernen.